Depressive Krisen und sogenannte „Borderline“-Persönlichkeiten in der Personzentrierten Psychotherapie
Gespräche mit Menschen, die depressive Stimmungen über längere Zeit und in stärkerem Ausmass erleben, sind gerade deshalb schwierig, weil es uns oft schwerfällt, uns einerseits auf die dunkle Welt der KlientInnen einzulassen und sie darin anzunehmen und zu verstehen, wie auch andererseits, uns selbst auf festem Boden zu halten und abzugrenzen.

Am Studientag möchte ich mit euch der Frage nachgehen wie wir diese oft heiklen und trotzdem wichtigen Themen der Klienten und Klientinnen aufnehmen und bearbeiten können.

Dazu müssen wir uns selber zutrauen eine Sprache darin zu finden. Es erscheint mir hilfreich, die eigenen Mythen und Glaubenssätzen im Thema Sexualität zu kennen und zu hinterfragen. So können wir in uns die Grundlage schaffen, unseren Klienten darin offen, entspannt und empathisch zu begegnen.

Träume öffnen einen Zugang zu einem Teil von uns, der im Halbdunkeln liegt. Sie tun dies auf eine ungewohnte „träumerische“ Art. Sie verweisen auf unser Leben, auf das, was war und vielleicht auch auf das, was unsere Entwicklungsmöglichkeiten uns noch zeigen können. Sie beleuchten die Art, wie wir sind, leben, wie wir in der Welt stehen.