Es ist erwiesen: Psychotherapie ist ganz generell für viele Menschen, die unter üblichen psychischen Belastungsfaktoren leiden, erstaunlich wirksam. Aber welches sind ihre Wirkfaktoren? Was macht therapeutische Interventionen wirksam? Wie sieht eine generelle bzw. methodenübergreifende Psychotherapie aus und welche Forschungsansätze sind ihr angemessen? An diesem Studientag setzen wir uns mit dem meta-analytischen Modell der kontextuellen Sichtweise (nach Wampold et al) auseinander. Sie fundiert Psychotherapie mit einer eigenständigen Forschungsmethodik und überwindet die methodische Spaltung. Ein Strang, der sich durch den Tag zieht, widmet sich der Reflexion von Wirkungseinflüssen und dem Erkennen von „common factors“ in der Praxis. Dadurch bekommt dieser Studientag supervisorischen Charakter.   Dieser Kurstag ist für Studierende mit geplantem Psychotherapieabschluss der Weiterbildungsgruppe b19 verbindlich