Was sind die wichtigsten Unterschiede für Prozessbegleiter und Therapeutinnen zwischen der Arbeit im Einzelsetting und im Gruppensetting? Wo liegen Chancen, aber auch Schwierigkeiten, sowohl für die Teilnehmenden als auch für uns? Schneller als erwartet findet man sich als Therapeutin gerade im klinischen Rahmen vor einer Gruppe wieder – da ist spezifisches Wissen und Handeln gefragt. Es werden allgemeine Grundlagen zur Arbeit mit Gruppen, Indikationsstellung, Verände- rungstheorien, Wirkfaktoren und gruppenspezifische Interventionen unter Bezugnahme auf neuere Forschungsergebnisse vermittelt. Es gibt Gelegenheit für praktischen Übungen zur Durchführung von Gruppenpsychotherapie mit gängigen Interventionen, wie z.B. Anleitung eines therapeutischen Rollenspieles sowie dem Umgang mit den sogen. schwierigen Situationen. In diesem Zusammenhang wird erarbeitet welche Möglichkeiten bestehen, die zumeist verhaltenstherapeutisch/störungsspezifisch ausgerichteten Konzepte von Klinken gemäss dem Personzentrierten Ansatz zu handhaben. Literaturempfehlungen werden am Studientag abgegeben.