Wie finde ich meinen Wert, wo finde ich Vertrauen


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Depressive Krisen und sogenannte „Borderline“-Persönlichkeiten in der Personzentrierten Psychotherapie

Gespräche mit Menschen, die depressive Stimmungen über längere Zeit und in stärkerem Ausmass erleben, sind gerade deshalb schwierig, weil es uns oft schwerfällt, uns einerseits auf die dunkle Welt der KlientInnen einzulassen und sie darin anzunehmen und zu verstehen, wie auch andererseits, uns selbst auf festem Boden zu halten und abzugrenzen.

Depressive Phasen können im Leben aber Vorboten von grossen Veränderungen sein, die für die KlientInnen und ihr Umfeld momentan noch schwierig zuzulassen sind.

Menschen mit einer „Borderline“-Diagnose oder ähnlichem Verhalten lösen bei uns manchmal ebenso wie depressiv reagierende Leute hilflose Gefühle aus, Ärger oder übermässige Abgrenzung. Wir erkennen oft die besonderen Sensibilitäten dieser Menschen zu wenig und fühlen uns manipuliert, was zu Abwertungen führen kann, statt dass wir versuchen, sie in ihrer Geschichte und ihrem Erleben zu verstehen.

Das Seminar soll Gelegenheit bieten, das Depressive und das Erleben von Leuten mit einem Vertrauensthema sowie die Situation der KlientInnen, die davon betroffen sind, auf der Basis des personzentrierten Hintergrundes aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und praktische Umgangsmöglichkeiten zu besprechen und auszuprobieren.

Leitung:

Walter Joller
eidg. anerkannter Psychotherapeut,Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, Ausbildner pca.acp und GFK

Termin:
Samstag, 11. Januar 2020,    9.15-16.45, 8 UE (6 Stunden)

Ort:
Praxisgemeinschaft Konradstr. 54, I. Stock, 8005 Zürich

Kosten:
CHF 180,-

Anmeldung:
Tel. 043 817 41 24 oder mail [at] gfk-institut [dot] ch

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