Varianten zu Entwicklung, Sicherung und Übersetzungsmöglichkeiten der sprachlichen Identität Wie bleibe ich meiner Identität als GFK Therapeutin treu, wenn ich mich in meinem beruflichen Alltag über meine Arbeit austausche? Habe ich eigentlich eine sprachliche Identität als GFK Therapeutin, der ich treu bleiben könnte?Wie verändert sich meine Sprache in der interdisziplinären Kommunikation? Welche Strategien würden sich eignen, die sprachliche Ausdrucksweise des GFK kompatibel zu machen mit z.B. einem klinischen Umfeld, einem pädagogischen Umfeld, anderen Therapieschulen? Konkret werden u.a. Übersetzungsübungen zwischen einer klinisch psychopathologischen Sprache und der GFK Welt vorgeschlagen. Des weiteren wird auch thematisiert, wie Prozessvariablen eines GFK Verlaufs im psychiatrischen Setting angewendet werden können.

Beziehungssituationen sind häufig Anlaß von Kränkungsverletzungen (gekränkt werden) und Gefühlen der Kränkungsschuld (eine Kränkung verursacht haben). Beides destabilisiert das Selbstwertgefühl. Das Erleben von Empörung, Zorn und Ohnmacht bzw. Gefühle der Enttäuschung über sich selbst bestimmen das Verhalten. Oft folgt ein Beziehungsabbruch.

Dieser Kurs soll mehr Sicherheit im Umgang mit Psychopharmaka vermitteln. Er beinhaltet: Sachinformationen über die gebräuchlichsten Psychopharmaka (Antidepressiva, Neuroleptika, Tranquillizer) Gestaltung der Zusammenarbeit mit dem in der Regel verordnenden Hausarzt oder Psychiater unter besonderer Beachtung der diesbezüglichen Ohnmachtsproblematik der behandelnden Psychotherapeutin Grundsätze fürs Gespräch mit den Klientinnen, welche Psychopharmaka verordnet erhalten haben Hinterfragen der eigenen persönlichen Einstellung über Psychopharmaka

Über therapeutische Prozesse nachdenken und reden. Sich mit andern Menschen über diese therapeutische Welt verständigen. Ist Denken eigentlich eine einfachere Tätigkeit als „sich Fortbewegen mit den Füssen“? Beim Denken meinen die meisten Menschen, es gäbe da nur eine Art, die gelte für alle. Allenfalls gäbe es noch Personen, die das halt nicht so gut könnten. Beim Fortbewegen ist es uns selbstverständlich, dass es da verschiedenste Varianten gibt: marschieren, hüpfen, schwimmen, tanzen, spazieren, wandern… Könnte es beim Nachdenken über oder beim Beschreiben von Therapieprozessen vielleicht auch solche Varianten geben wie fürs Fortbewegen? Oder ist immer marschierendes Denken das richtige? Wär manchmal spazierend angepasster? Oder wär schwimmend gar ehrlicher? Als PsychotherapeutInnen kommen wir nicht darum herum, mehr über das Denken von verschiedenen Leuten zu lernen – zuallererst über unser eigenes. Missverständnisse passieren so leicht. Und noch schlimmer, es besteht ernsthaft die Gefahr, dass wir in einem inadäquaten System nachdenken. Wir wollen also miteinander erarbeiten, was denn ein adäquates Denksystem sein kann.