In der GFK Ausbildung wird ein klientenzentriertes prozesshaftes Menschenbild vermittelt, Haltungen werden eingeübt und verschiedene Modelle gelehrt. In den Studientagen werden meistens bestimmte Themen vermittelt oder vertieft. Dieser Studientag orientiert sich an der praktischen Erfahrung mit dem personzentrierten körperpsychotherapeutischen Ansatz nach GFK. Anhand konkreter Praxisbeispiele möchten wir Interessierten einen Einblick in die praktische Arbeit bieten. Nach GFK ausgebildete Fachpersonen (Psychotherapie und Prozessbegleitung/Beratung) werden Fallgeschichten vorstellen und ihre Überlegungen und Vorgehensweise erörtern. Die Fallbespiele stammen aus verschiedenen Arbeitsfeldern (freie Praxis, Klinik, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen) Für die Teilnehmenden besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch.

Im Therapie- und Beratungssetting verlaufen Sitzungen oftmals in der Sitzposition auf Stühlen. Bekommt der Körper die Erlaubnis, sich frei zu bewegen und seine Haltung und Position zu ändern, so wird die aktuelle Situation lebendig ausgedrückt und sichtbar. Werden diese dynamischen Prozesse achtsam mit Focusing begleitet und der Körper von innen her erlebt, öffnen sich neue Zugänge des Erlebens, was auf den Prozess eine frische, bereichernde Wirkung hat.

Seit einiger Zeit werden im psychologischen Umfeld immer mehr Kurse in Meditation, Achtsamkeit und MBSR nach Jon Kabat-Zinn angeboten. Dieser Studientag bietet die Gelegenheit sich einen Überblick über verschiedene Meditationstechniken zu verschaffen und sie selbst zu erfahren. Theoretische Inputs über die buddhistische Lehre (Theravada Tradition, säkulare Ausrichtung) stellen diese Meditationsübungen in einen grösseren Zusammenhang. Zusätzlich präsentiere ich einige Erkenntnisse aus der Forschung zur Meditation. Gemeinsam stellen wir eine Verbindung her zu den GFK-Dekmodellen.

In der GFK Ausbildung wird ein klientenzentriertes prozesshaftes Menschenbild vermittelt, Haltungen werden eingeübt und verschiedene Modelle gelehrt. In den Studientagen werden meistens bestimmte Themen vermittelt oder vertieft. Dieser Studientag orientiert sich an der praktischen Erfahrung mit dem personzentrierten körperpsychotherapeutischen Ansatz nach GFK. Anhand konkreter Praxisbeispiele möchten wir Interessierten einen Einblick in die praktische Arbeit bieten. Nach GFK ausgebildete Fachpersonen (Psychotherapie und Prozessbegleitung/Beratung) werden Fallgeschichten vorstellen und ihre Überlegungen und Vorgehensweise erörtern. Die Fallbespiele stammen aus verschiedenen Arbeitsfeldern (freie Praxis, Klinik, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen) Für die Teilnehmenden besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch.

Die Heilkraft der Sprache können wir therapeutisch einsetzen, wenn es um die Bewältigung von Lebenskrisen und um Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung geht. Dabei gibt es unterschiedliche Zugänge: Wir können Texte dramatisieren, Dialoge entwerfen, wir können uns unser Leben als Text gestalten (Biografiearbeit), wir können unseren Gedanken und Gefühlen lyrische Formen geben. Wir können mit Sprache spielen, mit Wörtern experimentieren, Neues schöpfen und Altes umformen …

Varianten zu Entwicklung, Sicherung und Übersetzungsmöglichkeiten der sprachlichen Identität Wie bleibe ich meiner Identität als GFK Therapeutin treu, wenn ich mich in meinem beruflichen Alltag über meine Arbeit austausche? Habe ich eigentlich eine sprachliche Identität als GFK Therapeutin, der ich treu bleiben könnte?Wie verändert sich meine Sprache in der interdisziplinären Kommunikation? Welche Strategien würden sich eignen, die sprachliche Ausdrucksweise des GFK kompatibel zu machen mit z.B. einem klinischen Umfeld, einem pädagogischen Umfeld, anderen Therapieschulen? Konkret werden u.a. Übersetzungsübungen zwischen einer klinisch psychopathologischen Sprache und der GFK Welt vorgeschlagen. Des weiteren wird auch thematisiert, wie Prozessvariablen eines GFK Verlaufs im psychiatrischen Setting angewendet werden können.

Beziehungssituationen sind häufig Anlaß von Kränkungsverletzungen (gekränkt werden) und Gefühlen der Kränkungsschuld (eine Kränkung verursacht haben). Beides destabilisiert das Selbstwertgefühl. Das Erleben von Empörung, Zorn und Ohnmacht bzw. Gefühle der Enttäuschung über sich selbst bestimmen das Verhalten. Oft folgt ein Beziehungsabbruch.

Dieser Kurs soll mehr Sicherheit im Umgang mit Psychopharmaka vermitteln. Er beinhaltet: Sachinformationen über die gebräuchlichsten Psychopharmaka (Antidepressiva, Neuroleptika, Tranquillizer) Gestaltung der Zusammenarbeit mit dem in der Regel verordnenden Hausarzt oder Psychiater unter besonderer Beachtung der diesbezüglichen Ohnmachtsproblematik der behandelnden Psychotherapeutin Grundsätze fürs Gespräch mit den Klientinnen, welche Psychopharmaka verordnet erhalten haben Hinterfragen der eigenen persönlichen Einstellung über Psychopharmaka

Über therapeutische Prozesse nachdenken und reden. Sich mit andern Menschen über diese therapeutische Welt verständigen. Ist Denken eigentlich eine einfachere Tätigkeit als „sich Fortbewegen mit den Füssen“? Beim Denken meinen die meisten Menschen, es gäbe da nur eine Art, die gelte für alle. Allenfalls gäbe es noch Personen, die das halt nicht so gut könnten. Beim Fortbewegen ist es uns selbstverständlich, dass es da verschiedenste Varianten gibt: marschieren, hüpfen, schwimmen, tanzen, spazieren, wandern… Könnte es beim Nachdenken über oder beim Beschreiben von Therapieprozessen vielleicht auch solche Varianten geben wie fürs Fortbewegen? Oder ist immer marschierendes Denken das richtige? Wär manchmal spazierend angepasster? Oder wär schwimmend gar ehrlicher? Als PsychotherapeutInnen kommen wir nicht darum herum, mehr über das Denken von verschiedenen Leuten zu lernen – zuallererst über unser eigenes. Missverständnisse passieren so leicht. Und noch schlimmer, es besteht ernsthaft die Gefahr, dass wir in einem inadäquaten System nachdenken. Wir wollen also miteinander erarbeiten, was denn ein adäquates Denksystem sein kann.