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5-jährige Berufsausbildung in Klientenzentrierter Gesprächs- und Körperpsychotherapie:
Sie lernen, Menschen (Erwachsene) im Einzel- und Gruppensetting psychotherapeutisch zu begleiten.
Grundlegend sind Haltungen und Verfahren aus der klientenzentrierten und experienziellen (Focusing) Tradition. Speziell kennzeichnend für das GFK ist die Betonung der körperlichen Präsenz, es werden spezifische körperorientierte Begleitformen, eine energetische Sichtweise und Formen des körperlichen Dialogs gelehrt.
Um den unterschiedlichen Erlebens- und Handlungsweisen der KlientInnen gerecht zu werden, lernen Sie Modellbildungen über Charakterstrukturen, Bindungsarten und Entwicklungsphasen kennen und nutzen. Sie sind nicht aus Störungs- oder Pathologievorstellungen heraus entwickelt, sondern orientieren sich an biographischen/interaktionellen Mustern und Entwicklungslinien, die Schwächen und Problembereiche, aber auch Begabungen und Ressourcen aufweisen.
Im Hintergrund stehen systemische und konstruktivistische Modellbildungen und die Philosophie Gene Gendlins. Sie alle dienen dazu, über das individuumzentrierte Denken und das Ein-Personen-Paradigma hinaus immer die Beziehungen und Resonanzen zu sehen: in uns, zu anderen, zu ganzen Gruppen und grösseren Gebilden, zur nicht-menschlichen Welt.
Der Titel «Klientenzentrierte(r) Gesprächs- und KörperpsychotherapeutIn GFK» verleiht nach Erfüllen aller berufspolitischen Anforderungen die Kompetenz zur selbstständigen Berufsausübung als PsychotherapeutIn in der Schweiz.
Die Weiterbildung wird von der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen, (FSP) der „Schweizer Charta für Psychotherapie“ (deren Mitglied das GFK seit 1993 ist), von SPV, SBAP, GEDAP anerkannt.
In Deutschland ist die Anerkennung über ein Äquivalenzverfahren durch die GwG möglich. Für Interessierte aus Österreich und Italien/Südtirol gelten die europäischen Regelungen.
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