Vorlesungs- und Kursprogramm

„Wenn James Bond und Pippi Langstrumpf zum/zur LehrmeisterIn werden“ - Filmtherapie für den Alltag

Wie kaum eine andere Kunstform vermag der Spielfilm in kurzer Zeit nahezu alle unsere Sinne gleichzeitig anzusprechen. Leider nutzen die meisten Menschen dieses Potential nur zur Unterhaltung und lassen die Schätze an sich vorbeiflimmern. Oder sie gehen mit viel Abstand auf die Metaebene des Filmkritikers. Dabei kann mir der richtige Film zur richtigen Zeit aufzeigen, wer ich war, wer ich bin und wer ich sein könnte. Diese nachhaltige Wirkung lässt sich durch achtsame Filmbetrachtung und Reflektion schrittweise erlernen.

Nach einer kurzen Einführung in die Filmtherapie werden wir uns dem eigenen Filmerleben widmen. Wie komme ich in die achtsame Haltung hinein? Welche Filme bewegen mich und warum? Welche Parallelen gibt es im Filmgeschehen zu meiner eigenen Biographie? Und was mache ich jetzt damit?

Ziel des Studientages ist das Erstellen einer kleinen filmtherapeutischen Handwerkskiste für den Eigengebrauch und für die Arbeit mit Klienten.

Vorkenntnisse sind nicht nötig. Filmmuffel wie Filmfans sind willkommen. Aber Vorsicht, der Studientag könnte ihre (Fern)Sehgewohnheiten verändern!

Leitung   Marc Stoll, Psychotherapeut GFK
Termin   Samstag, 26. Nov. 2011, 9.15-16.45, 8 UE
Ort    Praxisgemeinschaft Konradstr. 54, I.Stock, 8005 Zürich
Kosten   CHF 170,-
Anmeldung   Tel. 043 817 41 24 oder

 

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