Eidgenössisch anerkannter Studiengang in Psychotherapie

Blick-ins-Meer

ASP IntegralGemeinsam mit der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ASP haben sieben Weiterbildungsinstitutionen ein gemeinsames Rahmencurriculum Psychotherapie entwickelt: ASP Integral. Damit sind mehrere Psychotherapieweiterbildungen mit unterschiedlichen Ansätzen erstmals in der Schweiz in einem einheitlichen, eidgenössisch anerkannten Lehrgang zusammengefasst.

Allgemeine Inhalte in Psychotherapiewissenschaft und zu den Rahmenbedingungen, in denen Psychotherapie stattfindet, werden unter dem Begriff „generische Module“ schulenübergreifend von der ASP vermittelt.

Im Folgenden wird die Vertiefungsrichtung in «Personzentrierter und Experienzieller Psychotherapie – körperorientiert» ausführlicher beschrieben


Voraussichtlicher Start nächste Weiterbildung: 07. März 2019

Einführungsseminare finden statt:
18. – 20. Oktober 2018    (Donnerstagabend bis Samstagmittag im Seminarhaus Achberg, Nähe Bodensee)
25. – 27. Januar 2019      (Freitagabend bis Sonntagmittag im Seminarhaus Achberg, Nähe Bodensee)

Der Einstieg in die Weiterbildungsgruppe ist bis Ende August 2019 möglich.

Zielgruppe:

  • (Fach-)HochschulabsolventInnen, speziell PsychologInnen und MedizinerInnen
  • PsychotherapeutInnen anderer Richtungen
  • ÄrztInnen und PsychiaterInnen

Angebot:

Studiengang in «Personzentrierter und Experienzieller Psychotherapie – körperorientiert»:

  • Basisphase, Dauer 3 Jahre
  • Vertiefungsphase, Dauer ca. 1.5 Jahre
  • Zertifizierungsphase

Sie lernen, Menschen (Erwachsene) im Einzel- und Gruppensetting psychotherapeutisch zu begleiten.

Grundlegend sind Haltungen und Verfahren aus der personzentrierten-experienziellen (Focusing) Tradition. Speziell kennzeichnend für das GFK ist die Betonung der körperlichen Präsenz, es werden spezifische körperorientierte Begleitformen, eine energetische Sichtweise und Formen des körperlichen Dialogs gelehrt.

Um den unterschiedlichen Erlebens- und Handlungsweisen der KlientInnen gerecht zu werden, lernen Sie Modellbildungen über Charakterstrukturen, Bindungsarten und Entwicklungsphasen kennen und nutzen. Sie sind nicht aus Störungs- oder Pathologievorstellungen heraus entwickelt, sondern orientieren sich an biographischen/interaktionellen Mustern und Entwicklungslinien, die Schwächen und Problembereiche, aber auch Begabungen und Ressourcen aufweisen.

Im Hintergrund stehen systemische und konstruktivistische Modellbildungen und die Philosophie Gene Gendlins. Sie alle dienen dazu, über das individuumzentrierte Denken und das Ein-Personen-Paradigma hinaus immer die Beziehungen und Resonanzen zu sehen: in uns, zu anderen, zu ganzen Gruppen und grösseren Gebilden, zur nicht-menschlichen Welt.

Das Lernen findet in unterschiedlichen Settings statt:

  • Theorievermittlung
  • Übende Anwendung
  • Aneinander und Miteinander-Lernen in Gruppen
  • Selbsterfahrung (Verbindung des Gelernten mit der eigenen Person)
  • Supervision
  • kollegiale Übungsgruppen
  • Selbststudium und eigene Projekte
  • Kolloquien
  • individuelle Lernbegleitung
  • kontinuierliche Verbindung mit dem Berufsalltag.

Anerkennungen:

Der Titel in «Personzentrierter und Experienzieller Psychotherapie – körperorientiert» verleiht nach Erfüllen aller berufspolitischen Anforderungen die Kompetenz zur selbstständigen Berufsausübung als PsychotherapeutIn in der Schweiz.

Der Studiengang ist vom Bund ordentlich akkreditiert.
Weiter wird er anerkannt von der FMH, sowie den Schweizer Berufsverbänden ASP, FSP, SBAP und Gedap

Rahmenbedingungen der Weiterbildung als PDF zum Download

Ausführliche Beschreibung der Weiterbildungsinhalte als PDF zum Download